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AGB.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Erbringung von Dienstleistungen durch Wibify (Inhaber: Kerim Bilin).

Inhalt
  1. 01Geltungsbereich
  2. 02Vertragsschluss
  3. 03Leistungen
  4. 04Preise & Zahlung
  5. 05Mitwirkung
  6. 06Termine
  7. 07Abnahme
  8. 08Nutzungsrechte
  9. 09Gewährleistung
  10. 10Haftung
  11. 11Kündigung
  12. 12Schlussbestimmungen
01

Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Wibify, Inhaber Kerim Bilin, Weidenstraße 58, 46395 Bocholt (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber"). Sie gelten ausschließlich; entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Die AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte zwischen den Parteien, ohne dass es einer erneuten Einbeziehung bedarf.

02

Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet. Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung. Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen der Textform. E-Mail genügt diesem Erfordernis.

03

Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem Auftragsangebot. Typische Leistungen umfassen:

Webseiten
Konzeption, Design, Entwicklung von Marketing-Sites, Landing Pages und Corporate Websites.
Branding
Logo, Visual Identity, Designsysteme, Brand Guidelines.
Software
Web-Apps, Dashboards, APIs, SaaS-Plattformen, Internal Tools.
Mobile Apps
iOS, Android und Cross-Platform Anwendungen.

Leistungen, die über den vereinbarten Auftragsumfang hinausgehen, werden gesondert nach Aufwand vergütet. Änderungswünsche während der Leistungserbringung können zu Termin- und Preisanpassungen führen.

04

Preise & Zahlung

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Maßgeblich ist die im Angebot ausgewiesene Vergütung. Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, gilt:

Anzahlung
50 % bei Auftragsbestätigung.
Zwischenrechnung
nach Erreichen vereinbarter Meilensteine.
Schlussrechnung
nach Abnahme der Gesamtleistung.
Zahlungsziel
14 Tage netto ab Rechnungsdatum.

Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet. Der Auftragnehmer behält sich vor, weitergehende Schäden geltend zu machen.

05

Mitwirkungspflichten

Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Inhalte (Texte, Bilder, Logos), Zugangsdaten und Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung.

Der Auftraggeber sichert zu, dass er an den überlassenen Inhalten alle erforderlichen Rechte (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte) besitzt und der Auftragnehmer diese im Rahmen des Auftrags verwenden darf.

Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu Termin- und Preisanpassungen führen.

06

Lieferung & Termine

Termine und Fristen sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Bei nicht verbindlichen Terminen ist eine angemessene Nachfrist von mindestens vier Wochen zu setzen.

Höhere Gewalt sowie unvorhersehbare und vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Ereignisse (z. B. längere Krankheit, Streiks, Server-Ausfälle Dritter) verlängern die Lieferfristen entsprechend.

07

Abnahme

Der Auftraggeber prüft die fertige Leistung unverzüglich und erklärt die Abnahme schriftlich oder durch produktive Nutzung. Die Abnahme gilt spätestens 14 Tage nach Mitteilung der Fertigstellung als erfolgt, wenn der Auftraggeber bis dahin keine wesentlichen Mängel schriftlich angezeigt hat.

Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Abnahmeverweigerung. Sie sind im Rahmen der Gewährleistungspflicht zu beheben.

08

Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht an den im Rahmen des Auftrags erstellten Werken — beschränkt auf den vereinbarten Verwendungszweck.

Der Auftragnehmer behält das Recht, die erbrachten Leistungen zur Eigenwerbung (Portfolio, Case Studies, Social Media) zu verwenden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

An eingesetzten Open-Source-Komponenten, Frameworks und Standard-Software gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen der Rechteinhaber.

09

Gewährleistung

Der Auftragnehmer leistet Gewähr für die vertragsgemäße Erbringung seiner Leistungen für die Dauer von 12 Monaten ab Abnahme. Bei berechtigten Mängelrügen erfolgt zunächst Nacherfüllung durch Mängelbeseitigung oder Neuherstellung nach Wahl des Auftragnehmers.

Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Auftraggeber Minderung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag verlangen. Schadensersatzansprüche richten sich nach Ziffer 10.

10

Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn, indirekte Schäden, Datenverluste und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

11

Vertragsdauer & Kündigung

Projektverträge enden mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistung und deren Abnahme. Wartungs- oder Hosting-Verträge laufen — sofern nicht anders vereinbart — auf unbestimmte Zeit und können von beiden Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende ordentlich gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.

12

Schlussbestimmungen

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist Bocholt, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Stand dieser AGB: Mai 2026. Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Die jeweils aktuelle Fassung kann unter wibify.de/agb abgerufen werden.

Stand — Mai 2026

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